Madredeus
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Ainda
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O Espírito da Paz
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O Paraíso
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Die international bekannteste portugiesische Gruppe sind Madredeus mit ihrer Mischung aus traditioneller portugiesischer Musik, Klassik, Fado und Pop. Unverwechselbar machen Madredeus die Kompositionen des Gitarristen Pedro Ayres Magalhães und die Stimme der ehemaligen Fadosängerin Teresa Salgueiro (sie hat inzwischen die Band verlassen und eine Solo-Karriere gestartet). Spätestens seit ihrem Soundtrack zum Film Lisbon Story von Wim Wenders ist die Gruppe internationales Aushängeschild der portugiesischen Musikszene. Die Filmmusik ist als CD unter dem Titel Ainda erhältlich und fängt wie kaum eine andere die Stimmung Lissabons ein. Sozusagen ihr "Nachfolger" als musikalisches Stimmungsbild Lissabons, ist Faluas do Tejo, was "Tejo-Flussboote" bedeutet. Hier kann man sich auf eine Hörfahrt über den Fluss und durch die Stadt begeben.

Die schönsten instrumentalen Kompositionen finden sich auf O Espírito da Paz - der Titel "Geist des Friedens" ist für die ruhigen Passagen der beiden Gitarristen Pedro Ayres Magalhães und José Peixoto Programm. Auch die CD O Paraíso kann mit wunderschönen, geradezu paradiesischen Kompositionen die Hörer in ihren Bann ziehen. Ein weiteres Album von Madredeus ist Movimento, das mit schwungvolleren Liedern einen Gegenpunkt zu O Paraíso setzt. Um Um Amor Infinito kommt dagegen eher besinnlich daher.

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Faluas do Tejo
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Movimento
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Um Amor Infinito
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Obrigado
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Interessante Aufnahmen der Sängerin Teresa Salgueiro sind auf ihrer CD Obrigado zu finden. Das Album vereint Songs, die Teresa Salgueiro über einen Zeitraum von 15 Jahren in Zusammenarbeit mit renommierten Sängern und Instrumentalisten aus verschiedenen Ländern wie dem Spanier José Carreras oder dem Brasilianer Caetano Veloso aufgenommen hat. Beispielsweise zwei bis heute unveröffentlichte Duette mit der großen Dame des portugiesischen Jazz, Mária João. Oder das Lied "Sombra (Fado Nocturno)", das einer der bekanntesten Fado-Gitarristen Portugals, António Chainho, für sie geschrieben hatte - eine beeindruckende Interpretation der portugiesischen Sehnsucht, der Saudade. Auch Obrigado enthält zwei Stücke von Madredeus in Komplettbesetzung: Das erste ist der danceorientierte Moçárabe Mix, das zweite eine Neuinterpretation des Klassikers "Manhã de Carnaval" des brasilianischen Jazz-Musikers António Carlos Jobim.

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Os Dias da Madredeus
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Auch die ersten beiden Studio-Alben von Madredeus sind eine Empfehlung wert. Mit Os Dias da Madredeus präsentierte sich die Gruppe zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit. Die Stimme von Teresa Salgueiro ist hier noch nicht ganz so ausgereift wie auf dem folgenden Album Existir, das einige Klassiker von Madredeus enthält und die Band endgültig auf die Straße des Erfolges brachte.

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Existir
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Lisboa
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Ein unvergessliches Erlebnis sind die Madredeus-Konzerte, egal ob Open-Air auf dem EXPO-Gelände in Lissabon oder in der Kölner Philharmonie. Wer noch kein Konzert besuchen konnte oder zu Hause noch einmal die Live-Atmosphäre auf CD genießen möchte, dem seien die beiden Live-Doppel-CDs von Madredeus empfohlen. Lisboa ist das erste Doppel-Album und enthält ein komplettes Konzert aus dem Lissabonner Coliseum vom 30. April 1991. Auf ihm sind vor allem Titel des Albums Existir enthalten. O Porto dagegen erschien sieben Jahre später und beinhaltet den Mitschnitt eines Auftritts im Coliseum Portos. Da es sich um ein Konzert der Paraíso-Tournee handelt, vor allem mit Aufnahmen aus diesem Album.

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O Porto
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Electronico
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Wer Madredeus auf ganz besondere Weise erleben möchte, sollte sich dieses Album zulegen, auf dem zahlreiche internationale DJs Madredeus remixen. Das Ergebnis ist kein bösartiger Techno-Verschnitt, sondern eine gelunge elektronische Neuinterpretation der Madredeus-Klassiker. Darunter fanastische Klangerlebnisse wie Telepopmusiks Version von Oxalá. Das Doppelalbum Euforia geht dagegen in die andere Richtung: zurück zur Klassik. Hier hat das Sinfonieorchester Flemish Radio Orchestra zusammen mit Madredeus deren Kompositionen neu arrangiert.

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Euforia
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