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Wegen der preisgünstigen Flugangebote empfiehlt sich die zeitraubende Bahnfahrt hauptsächlich für Reisende unter 26 Jahren, die auf günstige Interrail- und TwenTickets zurückgreifen können. Eine Alternative ist sie auch für Langzeiturlauber und "Zeitemigranten" mit schwerem Gepäck. Außerdem ist die Bahn die umweltfreundlichste Form der Anreise. Leider honorieren das die europäischen Finanzminister nicht und belasten die Bahn im Gegensatz zu den wesentlich klimaschädlicheren Fluggesellschaften viel stärker mit Steuern. Dazu kommt, dass die europäischen Bahnen erst langsam besser miteinander kooperieren und Fahrpläne und Preise abstimmen.
Wer mit der Eisenbahn nach Lissabon fährt, kann zwischen zwei Hauptrouten wählen: Die Atlantikroute führt über Paris (am Ankunftsbahnhof mit der Metro weiter zum Gare de Montparnasse), Hendaye/Irún und Nordspanien, die Mittelmeerroute über Lyon, Cerbère/Portbou, Barcelona und Madrid. Wegen der relativ langen Strecke braucht man für die Fahrt eine gehörige Portion Ausdauer. So ist man zwischen Köln und Lissabon über die Atlantikroute gut 26 Stunden unterwegs. Wem das zu lange dauert, der kann Zwischenstopps einlegen. Gelegenheiten dazu gibt's reichlich, z.B. in San Sebastián bzw. in Barcelona oder Madrid, wenn man die Mittelmeerroute wählt. Ankunft in Lissabon ist an beiden Hauptbahnhöfen der Stadt: dem modernen Gare do Oriente im Osten der Stadt (Metro Oriente) und dem alten Bahnhof Santa Apolónia im Stadtteil Alfama.
>>Weitere Informationen zur Anreise mit der Eisenbahn gibt es auch in den Reiseführern "Lissabon und Umgebung" und "Lissabon"
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